Sie sind hier:

Startseite

BEDE ist jetzt bei Ulmer

Unser Webshop jetzt mit Trusted-Shop Zertifikat!

Besonders sicher einkaufen - dafür steht das Siegel "Trusted Shop". Hohe Erwartungen an Sicherheit, Transparenz und tiefe Kundeninformation sind dabei zu erfüllen - wir erfüllen Sie!

Alles auf einen Blick!

Ulmer Online - Zeitschriftenkiosk

Die besten Fachzeitschriften mit Geschenk! >> Hier geht's zum Ulmer Online- Zeitschriftenkiosk!

Interview: Tipps zur Anschaffung einer Schafschermaschine

Sieben Fragen zur Auswahl und zum Einsatz einer Schermaschine – und natürlich kompetente Antworten dazu von einem ausgewiesenen Experten: Michael Gertenbach, Vorsitzender des VDL-Arbeitskreises Schafschur.

SZ: Es gibt mehrere Arten von Handscheren und Schermaschinen:
- Die klassische Handschere.
- Die Handschere mit Kamm und Messer.
- Die Handschermaschine mit Motor im Griffstück für Wechselstrom und Autobatteriebetrieb.
- Die Hängemaschine mit Gelenkwelle oder biegsamer Welle und Handstück.
Für welchen Schafhalter (Anfänger ohne Vorkenntnisse, Anfänger mit Kenntnissen aus einem Schurlehrgang, Fortgeschrittener, Profi) bzw. welchen Schafbestand (Kleinschafhaltung bis 5 Tiere, Koppelhaltung mit 20 bis 50 Tieren, Koppelhaltung mit mehr als 100 Tieren, Herdenhaltung mit 500 Tieren) sind die jeweiligen Modelle empfehlenswert?

Michael Gertenbach: Die Schur mit einer klassischen Handschere ist sehr schwierig, da man mit einer sehr scharfen, spitzen und weit offenen Schere das Schaf sehr leicht verletzen kann. Als vor über 100 Jahren die ersten elektrischen Maschinen zum Einsatz kamen, haben sich nicht nur die Scherer gefreut, sondern ganz besonders auch die Schäfer, die nicht mehr über so viele Verletzungen der Tiere klagen mussten.
Handscheren (im englischen „Blades“) werden in Deutschland aber gerne von Hüteschäfern mitgenommen, um beim Hüten die verdreckte Wolle im Schwanzbereich abzuscheren.
In Südafrika werden noch 70 % der Merinoschafe mit Handscheren geschoren. Dort gibt es in vielen Gegenden keinen Strom. Und die besten Blade-Scherer der Welt!
Die Handschere mit Kamm und Messer eignet sich weniger zur Vollschur, da der Kraftaufwand zum Scheren mit Kamm und Messer einer Maschine überlassen werden sollte. Für die saubere Schur einzelner Stellen z. B. am Hals zur Blutentnahme oder zur Vorbereitung eines Kaiserschnittes könnte eine solche Schere eingesetzt werden.
Elektrische Handschermaschinen haben den großen Vorteil, dass man mit ihnen sehr mobil ist. Die meisten Profischerer besitzen zum Scheren kleinerer Bestände (bis 10 Tiere) eine Handmaschine. Ein geübter Scherer „putzt“ mit einer guten Handmaschine annähernd gleich schnell gut zu scherende Schafe „blank“, wie mit einer Hängemaschine.
Eine professionelle Schuranlage ist leistungsstärker, das Handstück liegt besser und leichter in der Hand und die schnelle oder schwierige Schur lässt sich besser mit einer Schuranlage bewerkstelligen.
Wie bei jedem Werkzeug ist nicht nur Preis bzw. der mehr oder weniger professionelle Einsatzbereich Kauf entscheidend, sondern auch der persönliche Anspruch.
Ich würde den Einsatz einer Handmaschine auf eine Leistung von 150 bis 300 Schafen/Jahr beschränken. Wer mehr schert, entscheidet sich in der Regel für eine Schuranlage.

Den gesamten Artikel lesen Sie in der Printausgabe der "Schafzucht".

Falls Sie kein Abonnent sind, können Sie die aktuelle Ausgabe als Einzelexemplar bestellen:
>> Bestellung Einzelausgabe

Natürlich können Sie auch günstig ein Probeabonnement unserer Zeitschrift erwerben - Ihr Vorteil dabei: Sie haben vollen Zugriff auf den Abonnentenbereich mit vielen Fachinformationen und Downloads:
>> Probeabo Schafzucht


Drucken Weiterleiten

 

© 2008 Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart | Kontakt: info@ulmer.de | Webimpressum | Rechtliche Hinweise

Webseite gestaltet mit ULMER CMS | Alle Infos unter http://cms.ulmer.de